Aufgrund der Problematik, dass unqualifizierte Weiterbildungsanbieter
jegliche Personen ohne entsprechende therapeutische/pädagogische
Vorbildung zum Reittherapeuten oder Reitpädagogen "ausbilden" oder sich gar
einfach so bezeichnen dürfen, ist es mehr als nötig Kriterien anzuführen, die gut ausgebildete von den sog. "schwarzen Schafen"
zu unterscheiden helfen.
Dementsprechend achtet ein verantwortungsbewußter und gut ausgebildeter Reittherapeut/Reitpädagoge kontinuierlich auf
Qualitätssicherung seiner Tätigkeit.
Merkmale der Qualitätssicherung sind:
- Grundsätzlich artgerechte Tierhaltung (gemäß LAG o.ä.)
- Zertifikat (kein Diplom!!!) über den Abschluss "Reittherapeut" beim IPTh, PIRT, Förderkreis u.a.
- regelmäßige Fortbildungen im Rahmen der Reittherapie/-pädagogik
- Versicherungsschutz für Therapeut, Pferde & Klienten (auf Nachweis vorzuzeigen)
- Fortwährende Ausbildung der Pferde als Therapiepferd (Bodenarbeit usw.)
- ggf. schrifltliche Anmeldung & Informationsmaterial für die Eltern
- ärztliche Unbedinglichkeitsbescheinigung über Kontraindikationen
- schriftliche
Honorarvereinbarung für die Reittherapie zwischen Therapeut und Klient
(Höhe des Honorars gemessen an den Empfehlungen des
IPTh, DKThR oder anderen)
- Vorgespräch über Problematiken, Besonderheiten, Auffälliigkeiten, Wünsche
- Zielformulierungen von Eltern, Kind und Therapeuten
- Hauptphase der Reittherapie (je nach Störungsbild bis zu 20 Sitzungen, eventuell auch länger)
- Abschlussgespräch nach Ende der Therapie
Diese Liste stellt keinen Anspruch auf Vollständigkeit dar, sondern
soll lediglich dem Hilfesuchenden Klienten einige Kriterien nennen, die
die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass der "Therapeut" nach
professionellen Vorgaben tätig ist.
Zuletzt aktualisiert am 2009-09-11 von Ipth Superadmin.