Die Therapeutinnen und Therapiepferde
Unsere
Therapeuten sind nur stundenweise pro Woche tätig und gehen der
reittherapeutischen Tätigkeit nebenberuflich nach. Sie sind alle in anderen
Arbeitsfeldern eingebunden und erhalten dort immer wieder neue Inputs und
Anregungen für ihre Arbeit mit den Pferden.
- Dr.
Annette Gomolla (Diplom-Psychologin)
Frau Gomolla leitet das Therapie- und Weiterbildungsinstitut. Sie
arbeitet mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit jeglichen
psychischen Störungen und Einschränkungen. Ihr Arbeitsschwerpunkt liegt
seit vielen Jahren auf Menschen nach traumatischen Erfahrungen, sowie
Kindern mit autistischen Störungen. Eine Kombination aus Psychotherapie,
Hypnotherapie und Reittherapie ist möglich.
- Aliana
Müller (Diplom-Biologin, Physiotherapeutin, Reittherapeutin (IPTh))
Frau Müller arbeitet seit vielen Jahren mit Kindern und Jugendlichen
in der Reittherapie. Bewegungs- und Wahrnehmungsschulung in der
Frühförderung, Arbeit mit behinderten Menschen und Personen mit diversen
körperlichen Einschränkungen (Multiples Sklerose, Schlaganfall etc.)
können von ihr fachkompetent übernommen werden.
- Dr. Isabel
Lorenz (Diplom-Psychologin, Reittherapeutin (IPTh))
Frau Lorenz arbeitet mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit
verschiedenen psychischen Problematiken und promovierte an der Universität Konstanz im Fachbereich Klinische Psychologie.
- Bea
Braun (Diplom-Psychologin, Reittherapeutin (IPTh))
Frau Braun studierte an der Universität Konstanz und ist seit vielen Jahren
in der Reittherapie tätig. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Arbeit mit
chronisch kranken Kindern (Herzerkrankungen, Krebserkrankungen etc.). Tiefergehende Erfahrungen sammelte sie während eines Halbjahrespraktikums in der Nachsorgeklinik Tannheim gGmbH (Villingen-Schwenningen).
- Anna-Sophia
Golinski (Diplom-Sportwissenschaftlerin)
Frau Golinski arbeitet als Sporttherapeutin mit Kindern und
Jugendlichen mit körperlichen und neurologischen Erkrankungen sowie
Erwachsenen mit körperlichen Einschränkungen. Zudem bietet Sie eine
Kombination von Bewegungstraining mit und ohne Pferde für all diegenigen,
die wieder zu einem besseren Körpergefühl und gesunder Bewegung finden
möchten!
Die Therapiepferde

Zur Zeit stehen zwei
ausgebildete Therapiepferde zur Verfügung. Dabei handelt es sich um ein
Großpferd (11jähriger Knabstrupper Wallach, Stockmaß 1,60m) sowie ein
Kleinpferd (6jährige Norwegerstute, Stockmaß 1,45m). Ein drittes (eine südamerikanische Criollo Stute) wird gerade ausgebildet und zu gegebenen Zeitpunkt in der Therapie eingesetzt.
Unsere Pferde haben eine
solide reiterliche Grundausbildung und werden stetig in klassischer Dressur
weiter ausgebildet und nehmen zur Gymnastizierung auch am Springen teil. Zudem
werden Sie regelmäßig an der Longe gearbeitet und gehen mehrmalig pro Woche ins
Gelände.
Sie kennen neben der klassichen Ausbildung verschiedene
Bodenarbeitstechniken nach TTEAM und Gentle Touch Ansätzen. Weiterhin sind sie
gut auf ihre Aufgabe als Therapiepferde durch Gelassenheitsschulung vorbereitet
worden. Weiterhin ist uns neben der stetigen Ausbildung die guten
Haltungsbedingungen wichtig.
Unsere beiden Therapiepferde haben einen individuellen und starken Charakter
und sind sehr verschieden. Durch die enge Verbindung zu ihren Bezugstherapeuten
ist eine partnerschaftliche Beziehung zu ihnen gewachsen, die einen großen Teil
des Therapieerfolgs ausmachen.
Die Therapiepferde werden höchstens acht Stunden pro Woche in der Therapie
eingesetzt, in der anderen Zeit befinden Sie sich im Training und haben viele
freie Stunden auf der Weide oder Paddock. Dadurch sind sie in den
Therapiestunden motivert und freundlich.